2005 (Jahresbericht)

Einen Kassenbestand von 7.120 Euro verkündet Geschäftsführer Andreas Busse den 65 Jungschützen, die am 22. Januar zur Generalversammlung ins Jugendheim der Schützenhalle gekommen sind. In einer Gedenkminute wird diesmal nicht nur der Gefallenen beider Weltkriege und der Verstorbenen des Vereins, sondern auch der Tsunami-Opfer in Südostasien gedacht.

Abgelehnt wird der Vorschlag, im Kassenbericht künftig alle Einzelpositionen vorzulesen. Geschäftsführer Andreas Busse betont aber, dass jedes Vereinsmitglied das Recht habe, die Belege einzusehen. Die anschließende Diskofete ist gut besucht. Für die Bewirtung ist erstmals unser Festwirt Paul „Eikerpaul“ Eikermann zuständig.

Geduld ist erneut beim Königschießen am 5. Mai gefragt. Am Ende setzt sich unser Fahnenoffizier Stefan Mika durch. Zur Königin erwählt er seine Freundin und spätere Ehefrau Mareike Becker.

Vor dem Liborischützenfest steht am 26. Juni das erste Stadtschützenfest in Vörden auf dem Programm. Dabei kommt erstmals unsere runderneuerte Jungschützenfahne zum Einsatz. Fähnrich Alois Hoffmeister bemerkt dazu in seinem Jahresbericht: „Nicht nur der Zahn der Zeit, sondern auch der ein oder andere nicht mehr ganz nüchterne Fähnrich hatte der Fahne über Jahrzehnte zugesetzt.“

Doch Thea Müller (Näharbeiten) und der Nieheimer Fritz Thiele (Fahnenstange und Messingbeschläge) leisten ganze und nahezu kostenlose Arbeit, so dass die Jungschützenfahne im neuen Glanz erstrahlt.

Grund zum Strahlen hat der Vorstand dann vom 23. bis 25. Juli. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen wird ein glanzvolles Liborifest gefeiert. Erstmals spielt dabei die Band „Rosegarden“ zum Tanz auf. Für eine Überraschung sorgt der König, der sich an eine gute, alte Bredenborner Schützenfest-Tradition erinnert und beim Festumzug einen Zylinder trägt. Zudem kommen erstmals seit Jahren wieder Pferdekutschen zum Einsatz. Die Festansprache hält der CDU-Landtagsabgeordnete Hubertus Fehring.

Und auch nach dem gelungenen Liborischützenfest ist für den Jungschützenverein jede Menge Arbeit angesagt. Am 3. September richtet der Verein zum zweiten Mal nach 1995 den Ball der Könige aus. Gemeinsam mit zwölf Gastvereinen wird in der Schützenhalle bis tief in die Nacht hinein gefeiert.

Einen Generationswechsel gibt es an der Spitze des Heimatschutzvereins. Der Vorsitzende Josef Potthast legt nach mehr als zwei Jahrzehnten sein Amt nieder. Sein Nachfolger wird Wolfgang Becker, der fortan vor allem auf die Unterstützung seines Stellvertreters Klaus Behling und seines Geschäftsführers Markus Gehrke zählen kann.

Den gelungenen Abschluss des Bredenborner Vereinsjahres bildet der 4. Weihnachtsmarkt, der am 27. November zum ersten Mal in der Schützenhalle stattfindet und ein voller Erfolg wird. Die Jungschützen, die wieder den Glühweinstand betreuen, können am Ende 622 Euro spenden, die Baumaßnahmen in der Schützenhalle zugute kommen sollen.