2007 (Jahresbericht)

Verehrte Gäste, liebe Jungschützen,

 

das Jahr 2007 startete im Zeichen des Schnauzbartes. „Wenn nicht jetzt, wann dann“ klang es aus jeder Mund. Was den Fußballern im letzten Jahr nicht geglückt ist, machten die Handballer besser, Weltmeister im eigenen Land. Wie schon 2006 war Deutschland wieder im WM-Fieber. Erfolgreich ging es weiter, auch die deutschen Fußballfrauen, sicherten sich im vergangen Jahr die Weltmeisterschaft. Der VFB Stuttgart wurde deutscher Meister und Fabian Hambüchen holte sich den WM-Titel.

Trotz all dieser tollen Erfolge hatte 2007 auch seine Schattenseiten, im Januar tobte der Orkan Kyrill und hat mehrere 1000 ha Waldfläche vernichtet. Im Mittelmehrraum tobten Brände, zur gleichen Zeit Hochwasser in England, es ging turbulent zu im vergangen Jahr. Dies trifft wohl auch auf die DB und auf die GDL zu, ein Streik jagte den nächsten und es war keine Lösung in Sicht.

Auch politisch war 2007 ein bewegtes Jahr, der G8-Gipfel in Heiligendamm, und die damit verbundenen Proteste. Der Rücktritt von Franz Müntefering oder Marco, der monatelang in der Türkei festgehalten wurde. In Miamar ist das Militär gewaltsam gegen die Bevölkerung vorgegangen und hat dort für ein Blutbad gesorgt.

Um einen positiven Abschluss zu bekommen, der wohl am meisten fotografierte Eisbär der Welt, Knut aus dem Tierpark in Berlin, hat so oft wie niemand anderes im Jahr 2007 die Titelblätter gefüllt.

 
 

Aber auch für den Jungschützenverein Bredenborn, war das vergangene Jahr sehr bewegend. Für uns startete das Jahr, traditionell wie jedes Jahr mit der Generalversammlung und der anschließenden Party, die wie in den letzten Jahren eigentlich immer sehr gut besucht war und ihr Ende erst in den frühen Morgenstunden gefunden hat.

 

Das nächste Highlight, bzw. auch immer ein bisschen Ungewissheit war unser Königsschießen auf Christiehimmelfahrt. Wir haben aus Rücksicht auf die Väter mit dem Königschießen nicht zu gewohnter Zeit begonnen, sondern erst knapp 2 Stunden später. Aber das hat uns bei der Suche auch nicht so richtig weitergeholfen. Die Stunden vergingen, bis sich unserer heutige König Markus, dazu entschlossen hat, die Königswürde zu erringen. Nach dem Motto, des Jahres „Wenn nicht jetzt, wann dann?!“ hat sich unserer älteste Jungschütze, der eigentlich gar nicht um Königsschießen kommen wollte, die Königswürde gesichert.

 

Des Weiteren haben wir vom Vorstand einen Kurztrip nach Detmold zur Strate-Brauerei unternommen. Wir mussten ja sicherstellen, ob wir euch das Detmolderbier zu muten können, und wir haben uns dann schnell vom Geschmack des Bieres überzeugen lassen, ich denke es war eine gute Entscheidung, denn auf unserem Schützenfest wurden auch die letzten Kritiker vom Geschmack des „extra“ für uns gebrauten „Detmolder herb“ überzeugt.

 

Unser erster Offizieller Auftritt mit Königspaar und Hofstaat, sowie Fahne und Vorstand war dann das Stadtschützenfest in Kollerbeck, wo wir nach dem Umzug noch einige Stunden für Stimmung im Nachbardorf gesorgt haben. Des Weiteren haben wir am Schützenfest in Rischenau teilgenommen wo wir bei bestem Wetter nur kurz eine Runde durch den Ort gedreht haben und dann 1,5 Std den Festansprachen bei Sonne und Bier gelauscht haben. Einzig unsere Fahne hat uns ein bisschen sorgen gemacht, denn eine Befestigungslasche nach der anderen riss ab. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an Christa Kalsdorf, die in mühevoller Handarbeit unsere Fahne repariert hat, denn schon 2 Wochen später…

 

… stand das absolute Highlight des Jahres auf dem Programm, Liborischützenfest in Bredenborn, ich denke jeder Bredenborner fiebert Jahr um Jahr diesem Fest entgegen. Wenn auch 2008 das Wetter zum großen „?“ zu werden drohte, haben wir voller Elan auf dieses Fest hingearbeitet, um unserm König und allen Beteiligten ein unvergessliches Fest zu bereiten. Freitags beim Bäume rum bringen und auch am Samstag war Petrus auf unsere Seite, aber pünktlich zum großen Festumzug am Sonntag, öffnete er alle Schleusen und es schüttete aus allen Wolken, sodass der Festumzug im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist, wir konnten nur das Königspaar und den Hofstaat abholen und mussten dann die Festansprache in der Schützenhalle halten. Die angereisten Gastvereine und auch wir, machten dann aus dieser Situation das Beste und haben glaube ich auch Eikerpaul das ein oder andere Lachen mehr ins Gesicht gezaubert. An Herausforderung wächst man ja bekanntlich, und Beini ist glaube ich an diesem Sonntag zum „Riesen“ geworden, er hat diese so verzwickte Situation bestens gemeistert und es wird wohl ein unvergesslicher Sonntagnachmittag in der Bredenborner Schützenfestgeschichte bleiben. DANKE Beini.

 

Fazit von unserem Schützenfest ist: Trotz nicht so tollem Wetter, aber dank der super aufgelegten Band Supreme und einem unbeschreiblichem Königspaar und super Hofstaat, die die Halle gerockt haben, konnten wir ein „super geiles“ Schützenfest feiern.

 
 

Zum Abschluss der Schützenfestsaison haben wir am 1.September noch am „Ball der Könige“ teilgenommen und da angeknüpft wo wir auf Schützenfest aufgehört haben, und auch hiermit bester Laune am Gelingen der Veranstaltung mitgewirkt. Und mit unserem König Maxe „König des Rock“ das Zelt gerockt.

 

Wie jedes Jahr haben wir natürlich mit unserer Fahnenabordnung an den kirchlichen Feierlichkeiten teilgenommen.

 

Auch am Bredenborner Weichnachtsmarkt haben wir mitgewirkt und wie schon die letzten Jahre Glühwein verkauft und zur Belustigung der „Kleinen“ den Leo Spekulatius in 3facher Ausführung gestellt. Durch den Verkauf des Glühwein haben wir 325€ eingenommen, die dieses Jahr an den Kindergarten übergeben wurden.

 

Ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt, aber die Vergangenheit ist halt nicht so spannend, deshalb blicken wir besser nach vorne, ich wünsche uns noch ein paar nette Stunden und viele aufregende Schützenfeste, und vor allem Gesundheit und ein erfolgreiches Jahr 2008.

 
Danke!