1977 (Jahresbericht)

Oberst Franz Willberg kann am 9. Januar 1977 86 Jungschützen zur Generalversammlung im Jugendheim der Schützenhalle begrüßen. Der Jahresbeitrag wird anschließend auf 18 Mark erhöht. Darin enthalten sind 8 Mark Festbeitrag. Und auch die Frauen der Jungschützen müssen übrigens damals noch einen Libori-Festbetrag berappen: Für sie sind 7 Mark fällig.

Spendabel zeigen sich die Jungschützen in Sachen Hallenanbau. Jedes Mitglied erklärt sich bereit, eine einmalige Zahlung von 50 Mark zu entrichten.

Das Königschießen geht am 19. Mai über die Bühne. Neuer Jungschützenkönig wird dabei Gerhard Hemmeke. Zur Königin erwählt er Helga Reifer.

Improvisationskünste sind vom Jungschützenvorstand zwei Monate später gefragt. Kurz vor dem Liborifest-Wochenende sagt die Altenbekener Kapelle, die an den Abenden für die Tanzmusik zuständig ist, ab. In buchstäblich letzter Minute kann das „Jokerband-Tanzorchester“ aus Barntrup-Sonneborn verpflichtet werden. Für Marschmusik sorgen das Weserbergland-Orchester Bödexen, die Stadtkapelle Bredenborn sowie die Spielmannszüge aus Entrup und Sommersell. Erstmals nehmen die Altschützen am Sonntagnachmittag an einem Liborifestumzug der Jungschützen teil. Festwirt ist Heinrich Hanewinkel.